Okt 11, 2007
North West Trip: Tag 8-10
“Monkey Mia”, dieser Ortsname verspricht weißen Strand, blaues Wasser und Delphine. Am achten Tag sind wir früher als sonst aus den Zelten gehüpft, wollten wir doch bereits um 8 Uhr zur ersten Delphinfütterung am Strand sein. Leider ging der Plan nicht ganz auf, die Delphine haben uns aber den Gefallen getan bis zur nächsten Fütterung am Strand zu bleiben. Schon nette Tiere, nur schade dass man nicht mit ihnen schwimmen darf. ![]()
Nach ein paar Stunden entspannt am Strand rumbummeln und einem leckeren BBQ hatte ich für den Nachmittag noch eine drei Stunden Katamarantour gebucht. Auf dieser Tour haben wir auf einer Perlenzuchtstation gestoppt und uns die höchst komplizierten aber auch lukrativen Arbeitsschritte erklären lassen die nötig sind um einer Muschel eine Perle zu entlocken.
Auf der Weiterfahrt haben wir dann noch einige Schildkröten und Dugongs (braune Seekühe) gesehen bevor wir uns auf der Rückfahrt im Boom-Net bei 12 Knoten Geschwindigkeit durchschütten lassen durften. Etwas Enttäuscht war ich allerdings, da der Katamaran sein Großsegel nur als Alibi gesetzt hatte und die gesamte Strecke mit Motorkraft zurückgelegt hat
Nachdem wir Abends noch Robins Geburtstag mit einem Punch aus Wodka, Goon (billiger Wein) und Fruchtsaft begossen hatten stand Tag Nummer neun ganz im Zeichen des Kalbarri Nationalparks, Auch hier gibt es wieder große Schluchten, grünes Gestrüpp und rote Erde, allerdings nur wenige Kilometer von Meer, Strand und Klippen entfernt. Hab gerade im Faltblatt zum Nationalpark nachgeschaut, da steht auch nicht drin warum man gerade diese Region zum Nationalpark erklärt hat. Mmm, vielleicht weil sie einfach nur touristich gut gelegen ist ?!? Ihr merk schon, ich hab in nächster Zeit keine Lust mehr auf rote Schluchten.














Abends haben wir dann noch einmal auf einem Bauernhof übernachtet und bei Lagerfeuer und Rosinenbrot über die Unterschiede zwischen Deutschland, Australien, Amerika und Schweden geplappert.
Am letzten Tag ging es dann auf den langen Weg nach Hause. Unterbrochen nur noch durch ein letztes Highlight, einen Wildlifepark. Weder besonders groß noch besonders schön bot er ein erwähnenswertes Highlight: Kuscheln mit Pythos. Diese sind warm, nicht glitschig und eigentlich ganz nett.
Keine Angst, ich werde mir trotzdem keine zulegen.
Mit jedem Kilometer Richtung Süden säumten mehr Wolken unseren Weg und kurz vor Perth setzte dann auch der Regen ein. Aber das sind wir ja schon gewöhnt.
Uns so endete unsere wirklich super tolle Tour gegen 17 Uhr dort wo sie knapp 10 Tage vorher begonnen hatte: auf dem Parkplatz Nummer sechs der Murdoch University.
















































