Am Morgen nach unserer Nacht auf dem Luxuscampingplatz haben Conny und ich uns getrennt. Conny hat sich zum Bruzeln an den wirklich traumhaften Frenshman Bay gelegt, während ich ein paar Kilometer weiter die Wale World besucht habe. Dieses “Museum” war früher eine Walfangstation. 6-8 Wale wurden hier jeden Tag von den drei firmeneigenen Walfängern angeliefert und zu Öl verarbeitet. Bis 1978, in diesem Jahr wurde der Walfang in Australien verboten. Die Fabrik geschlossen.
Die Führung war auf jedem Fall ihr Geld wert, wenn auch etwas unreflektiert bzw. pro Walfang. So hat der Guide relative stolz erzählt das so ein Wal von dem Sprengsatz in der Harpune innerhalb von 5 Sekunden sicher stirbt. Ich glaub er hätte nichts dagegen gehabt, direkt wieder auf Jagd zu gehen.
In einer Halle auf dem Gelände konnte man sich auch noch die Skelette diverser Walarten anschauen. Wow. Sehr sehr groß Delphine. Ja genau, biologisch sind Wale große Delphine.
Mittags sind wir noch zu einer Windfarm gefahren. Sowas gilt hier in Australien als Sehenswürdigkeit
Anschließend ging es dann auf die 450 km Fahrt Richtung Esperance. Bei einer Abfahrt gegen 17 Uhr, einer Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h, und einer Tankreichweite von 400 km hätte uns eigentlich klar sein müssen das wir dort nicht mehr ankommen würden. Zumindest nicht am selben Tag.
Und so haben wir im Sonnenuntergang mit Kängurus gekocht und im Auto vor einer Tankstelle Irgendwo im Nirgendwo übernachtet.

















































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