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Nach zwei Tagen mit relativ bedecktem Wetter haben wir uns einen weiteren Tag rund um Margaret River vertrieben und unseren Zeitplan somit endgültig über Bord geworfen.
Bereits früh morgens (also so gegen 10 Uhr) standen wir vor den Toren des “Warden Cultural Center”. Geleitet von einem Aborigine Geschwisterpaar in den Vierzigern erfährt man hier eine Menge über die Traditionen, Geschichte, Kultur und Lebensweise der australischen Ureinwohner. Da hat wirklich jede Pflanze eine Bedeutung oder kann in irgend einer Weise verwendet werden. Sei es um eine Jagdwaffe draus zu fertigen oder um Opossums anzulocken. Und auch wie ich in Zukunft erkenne ob ein Einbrecher (oder eine Schlange) in meiner Hütte bzw. meinem Zelt ist hab ich gelernt. Wird hier aber nicht verraten, sonst lassen die Einbrecher / Schlangen sich sicher neue Tricks einfallen.
Anschließend gings zum Prevely Beach (nur schauen, nicht baden) und dann ins Shell Museum. Letzteres stellte sich als riesiges Wohnzmmer raus, gefüllt mit gefühlten 20.000 Muscheln aus allen Meeren und Ozeanen unserer Erde. Teilweise sind diese so giftig, dass sie einen Erwachsenen in 20 Minuten töten.
Dann wieder zum Strand. RedGate Beach um genau zu sein. Hier war es soooo windig, dass ich nach 20 Minuten schlummern unter einer ordentlichen Schicht Sand begraben war. Connys Versuche ein Buch zu lesen sind in diesem Sandsturm kläglich gescheitert.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz haben wir uns dann noch nett verfahren. “Wie? Nur noch zwei Kilometer nach Augusta? Ich glaub wir sind hier falsch….” Hat der guten Stimmung aber keinen Abbruch getan.

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