Von den Grampians ging’s mit dem Zug nach Adelaide, im vergleich zu den restlichen Tagen war das wohl das komfortabelste stuck überhaupt. Die 6 std gingen schnell vorbei da Rosie (83 aus Perth) mit mir Kreuzworträtsel gelöst hat und zu jedem Begriff irgend ne Story aus ihrem leben kannte. Adelaide ist verglichen zu Melbourne irgendwie tot, der Bahnhof an dem die 3 größten Züge Australiens ankommen (Gahn, Overland & Indian Pacific) ist nichts anderer als ein bissl größerer deutscher Provinzbahnhof.

Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)

Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)

Am nächsten Tag ging’s um 5.30 los im Bus nach Alice Springs, anfangs noch gut befahrene strecke bekommt man sobald man auf den Stuart Highway einbiegt das erste gefühlt vom Outback. Ab und an sieht man ein Campervan oder ein Roadtrain und ansonsten ändert sich nicht viel. Die Landschaft ändert sich gewaltig, von anfangs noch grünen Wälder in Adelaide, zu Buschland mit der unglaublichen roten Erde die man im Outback so erwartet. Was anfangs noch Lebensraum für viele viele Kühe ist, ändert sich in riesige ausgetrocknete Salzseen wo man kein leben mehr vermuten würde. Je näher man Coober Pedy kommt desto näher fühlt man sich dem Mars, die Landschaft ähnelt einem Schweizer käse mit tausenden von Löchern und Erdhügeln. In der “Stadt” angekommen hat sich daran nicht viel geändert, da 80% der Menschen hier unterirdisch wohnen und das einzige was man davon sieht ein kleiner Kamin ist der aus einem Hügel ragt. Die Wohnungen sind aber eigentlich ganz schick, es fehlt bis auf Fenster an nichts und es sind immer angenehme 22-24°C ohne das ne Klimaanlage benötigt wird.
Nachdem essen ging’s dann mit der Gruppe in die Bar. Unglaublich aber wahr, in dieser kleinen Wüstenstadt hab ich dann noch 2 Mädels getroffen die ich aus Furtwangen kannte. Die Welt ist halt doch so klein.

Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)

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Am nächsten Tag hat einem dass Outback dann bewiesen das es alles andere ist als ein großes Stück ausgetrocknetes Land ist, je näher man an Alice Springs heran kommt desto grüner wird die Landschaft wieder. Die Raststätten werden wieder zahlreicher genauso wie die Autos, im Nothern Territory angekommen darf man dann sogar mit unglaublichen 130km/h die meisten Kerzen gerade Strasse entlang fahren. Ein etwas erschreckenden Stopp haben wir dann in einem Aboriginee Community eingelegt, ganz schön krass kann ich nur sagen. Dass Dorf gleicht mehr einem Gefängnis und man fühlt sich nicht wirklich als wäre man noch im sonst so westlichen Australien. Beschreiben lässt sich das aber nur schwer…

Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)

Ingesamt gehen so 20std im Bus doch viel schneller vorbei als man denkt. Abends ging’s dann mit der Gruppe noch mal zum Abschied essen in ne Bar mit Schlangen Show…

One Response to “11 – 13.12.07 /// Grampians → Adelaide → Coober Pedy → Alice Springs”

  1. Jens (28 comments) Says:

    Mmm, ja. Die Fotos sehen ja aus wie, ja wie Outback halt. Das waren bestimmt spannende Stunden auf der Strasse :-)

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