… nachzügler vom Trip. Also hier ein paar Australien Bilder & Videos:

Sydney:

Sydney (27.01.08)
Sydney (26.01.08)Sydney (27.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (27.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (27.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (27.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (28.01.08)Sydney (27.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (26.01.08)Sydney (25.01.08)

Videos:

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Alice to Boulia (18.12.07)

Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07) Alice to Boulia (18.12.07)Alice to Boulia (18.12.07)
Nach einer weiteren kurzen nacht hab ich mich auf den Weg nach Cairns gemacht. 3 Tage / 2 Nächte mit dem Bus quer durchs nichts. In unserem großen Bus waren wir nur zu 8t und hatten so genug platz zum gemütlich schlafen oder sitzen. Am ersten Tag haben 800km großteils auf Schotterpisten zurückgelegt, meist durch irgendwelche riesigen Farmen die bis zu 3.000.000 Hektar haben. Ingesamt haben wir den ganzen Tag genau 2 Autos gesehen. Dafür aber viele kleine Windrosen, Sandstürme und sehr viele Termitenhügel die bis zu 4,50m hoch waren.
Am unglaublichsten war aber die Wanderung durchs Nichts. Bei ca. 47°C draußen ging’s auf ne kleinen Fußmarsch, und erst nach ein paar Minuten wurde einem bewusst wie cool das da ist. Denn bis zum Horizont war einfach nichts, nur flaches land. Keine Büsche, keine Bäume, kein Schatten, keine Menschen, keine Häuser, keine Kühe bis auf einen Zaun und unseren Feldweg einfach nichts. Sehr cooles Gefühl!

Alice to Boulia (18.12.07)

Übernachten durften wir dann auf einer kleinen Farm mit „nur“ 300 000 Hektar Fläche. Könnte mir nie vorstellen auf so ner Farm zu Wohnen, die Leute da sahen schon irgendwie gelangweilt aus, aber das Kangaroo als Haustier war sehr putzig. Am nächsten Tag lief dann erstmal unser Bus nicht an, mit bissl anschieben war dass aber bald gelöst. Das nächste Dorf & Mechaniker wäre ja auch nur 300km weit weg gewesen. Während der Bus im nächsten Dorf durchgecheckt wurde durften wir umsonst ins unglaublich tolle „Walzling Matlida“ Museum. Walzling Matilda ist die inoffizielle Australische Nationalhymne und irgendwie schon ein Ohrwurm.

Boulia to Hughenden (19.12.07)

Da der Mechaniker wohl nicht kompetent genug war durften wir dann unseren Bus die komplette restliche Reise immer mal wieder anschieben. Unser Busfahrer hat uns dann noch tolle Geschichten erzählt von 3 Tagen stecken bleiben, gratis Helikopterflügen wegen zu schlimmer Flut und anderen tollen Sachen die schon passiert sind. Insgesamt war der Tag aber viel entspannter da wir nur 600km gefahren sind und die Strassen besser waren. Irgendwann sind wir dann Hughden angekommen, auch irgendnen Aussie kaff mit nix tollen. Außer einem großen Plastik Dino den wir dann nachts bestiegen haben.

Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)Boulia to Hughenden (19.12.07)

Hughenden to Cairns (20.12.07)

Der letzte Tag war eigentlich der ekelhafteste, mit unglaublich vielen „Early Morning Roadkills“ (= morgens überfahrenen Tierchen wie Kangaroos o.ä.). Wir waren auch alle ziemlich überwältigt wieder Autos so viele Autos zu sehen ☺. Mit Stopps an Schluchten und Badepausen an Wasserfällen waren wir dann auch relativ zügig in Cairns… Da unsere Gruppe so mega lustig war vergieng die Zeit wie im Flug, gelangweilt hab ich mich auf 2300km Busfahrt nicht wirklich.
Ich war froh da ich nach 9 Tagen zum ersten Mal nicht vor 6 Uhr aufstehen musste.

Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)Hughenden to Cairns (20.12.07)

Kata Tjuta (14.12.07)

Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)Kata Tjuta (14.12.07)

Los ging’s diesmal wieder um 5.30, denn von Alice Springs sind noch mal kurze 4std fahrt bis zum Ayers Rock. Diesmal war die Reisegruppe etwas durchgemischter, vom Backpacker bis zu Rentner alles dabei und mit 11 Leuten auch schön klein. Was wohl daran lag dass ich mir nicht das billigste vom billigen angetan hab, sondern zum Glück die etwas teurere Tour gebucht hatte. Was sich schon allein am Tourguide bemerkbar gemacht hat, der so viel besser war als der davor. Unsere erste Station war Kata Tjuta (Die Olgas), wo uns unser Guide auf eine 2,5 std Wanderung durch das „Vally of Winds“ (Tal der Winde) genommen hat. Beim Anblick Stock einem schon öfter Atem was durch die kulturellen Erklärungen unseres Guides noch viel faszinierende wird. Denn wie alles in der Gegend ist auch hier ein besonders heiliger Ort für die Aborignies. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gruppen haben wir auch den Sonnenuntergang dort angeschaut, was auch viel besser war.

Uruluru (15.12.17)

Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)
Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)Uruluru (15.12.17)

Am nächsten Tag war Sonnenaufgang am Uruluru (Ayers Rock) angesagt, 3.30 aufstehen, ziemlich krass. Aber war auch richtig schön. Während wir dann einmal drumrum gelaufen sind hats schön angefangen zu pissen, und kleine Wasserfälle den Berg runter gehabt. Sieht man anscheinend nicht sehr oft aber so Sonne wär schon schöner gewesen. Unser Guide hat uns dann hier auch noch fast ununterbrochen was über die Kultur und den Glauben der Aboriginies erzählt.

Uruluru (15.12.17)

Ingesamt wär dass ohne Guide schon relativ öde und einfach nur ein großer Stein in der Mitte von Australien gewesen, aber so war’s richtig cool. Der nächste Stopp war das Kings Canyon Camp, wieder mal 3 std fahren… Das Camp war aber wunderschön, total abgelegen und ruhig. Abendessen ham wir im Feuer gekocht und Sonnenuntergang war auch brutal schön.

Kings Canyon (16.12.07)

IMG_3548Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Kings Canyon (16.12.07)

Kings Canyon war am nächsten Tag der Höhepunkt unserer Tour, die Landschaft da ist einfach unglaublich und die 4 std Wanderung war wohl die coolste die ich bisher gemacht hab. Wir ham unsere köpfe über ne 100m Steilwand gestreckt und sind im „Garden of Eden“ baden gegangen. Der Garten Eden ist ein dauerhaftes und wunderschönes Wasserloch mit vielen vielen grünen Pflanzen in der Mitte von der trockenen Gegend. Die jüngeren aus unserer Gruppe hat Huzz (Tourguide) dann mit an einen speziellen Ort genommen, nach etwas schwimmen, klettern und an ein paar Betreten Verboten Schildern kamen wir genau in die Mündung des Canyon. Links und rechts von uns ragten 100m hohe Steilwände hoch und die Aussicht war einfach unglaublich. Mittags ham wir dann unseren 4WD Geländewagen bekommen und sind mit 110km/h über Schotterpisten zum nächsten Camp gefahren. Auf dem weg gab’s wilde Pferde und Kamele.

Palm Vally (17.12.07)

Palm Vally (17.12.07)Kings Canyon (16.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)Palm Vally (17.12.07)

Am letzten Tag der Red Center tour wurden dann die grenzen unseres Geländewagens richtig ausgereizt. Zum Palm Vally führt nur ein „Weg“ durch ein ausgetrocknetes Flussbett. Dass Plam Vally ist ein anderes kleines Paradies im Outback. In einem kleinen Tal geschützt vom Wind wächst eine der seltensten Palmenart der Welt, es gibt kleine Wasserlöcher Rockwallbys und viele andere Tierchen. Einfach ungewöhnlich grün für die ganze Gegend.

Von den Grampians ging’s mit dem Zug nach Adelaide, im vergleich zu den restlichen Tagen war das wohl das komfortabelste stuck überhaupt. Die 6 std gingen schnell vorbei da Rosie (83 aus Perth) mit mir Kreuzworträtsel gelöst hat und zu jedem Begriff irgend ne Story aus ihrem leben kannte. Adelaide ist verglichen zu Melbourne irgendwie tot, der Bahnhof an dem die 3 größten Züge Australiens ankommen (Gahn, Overland & Indian Pacific) ist nichts anderer als ein bissl größerer deutscher Provinzbahnhof.

Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)

Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)Adelaide to Coober Pedy (12.12.07)

Am nächsten Tag ging’s um 5.30 los im Bus nach Alice Springs, anfangs noch gut befahrene strecke bekommt man sobald man auf den Stuart Highway einbiegt das erste gefühlt vom Outback. Ab und an sieht man ein Campervan oder ein Roadtrain und ansonsten ändert sich nicht viel. Die Landschaft ändert sich gewaltig, von anfangs noch grünen Wälder in Adelaide, zu Buschland mit der unglaublichen roten Erde die man im Outback so erwartet. Was anfangs noch Lebensraum für viele viele Kühe ist, ändert sich in riesige ausgetrocknete Salzseen wo man kein leben mehr vermuten würde. Je näher man Coober Pedy kommt desto näher fühlt man sich dem Mars, die Landschaft ähnelt einem Schweizer käse mit tausenden von Löchern und Erdhügeln. In der “Stadt” angekommen hat sich daran nicht viel geändert, da 80% der Menschen hier unterirdisch wohnen und das einzige was man davon sieht ein kleiner Kamin ist der aus einem Hügel ragt. Die Wohnungen sind aber eigentlich ganz schick, es fehlt bis auf Fenster an nichts und es sind immer angenehme 22-24°C ohne das ne Klimaanlage benötigt wird.
Nachdem essen ging’s dann mit der Gruppe in die Bar. Unglaublich aber wahr, in dieser kleinen Wüstenstadt hab ich dann noch 2 Mädels getroffen die ich aus Furtwangen kannte. Die Welt ist halt doch so klein.

Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)

Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)

Am nächsten Tag hat einem dass Outback dann bewiesen das es alles andere ist als ein großes Stück ausgetrocknetes Land ist, je näher man an Alice Springs heran kommt desto grüner wird die Landschaft wieder. Die Raststätten werden wieder zahlreicher genauso wie die Autos, im Nothern Territory angekommen darf man dann sogar mit unglaublichen 130km/h die meisten Kerzen gerade Strasse entlang fahren. Ein etwas erschreckenden Stopp haben wir dann in einem Aboriginee Community eingelegt, ganz schön krass kann ich nur sagen. Dass Dorf gleicht mehr einem Gefängnis und man fühlt sich nicht wirklich als wäre man noch im sonst so westlichen Australien. Beschreiben lässt sich das aber nur schwer…

Coober Pedy to Alice Springs (13.12.07)

Ingesamt gehen so 20std im Bus doch viel schneller vorbei als man denkt. Abends ging’s dann mit der Gruppe noch mal zum Abschied essen in ne Bar mit Schlangen Show…

The Trip…

9. November 2007

Die Route

6000km = 2000km Flugzeug + 4000km Bus

(1) Melbourne, hier gehts los am 13. Dezember, 12.05 Flug nach Alice Springs

(2) Alice Springs, bissl in der Wüste rumdümpeln, im Outback schlafen, Ayers Rock ankucken, schwitzen… also das ganze Programm :D. Paar Tage später ab in Bus nach Cairns

(3) 3 Tage!! später ankunft in Cairns… musste einfach den Bus nehmen, einmal wissen wiest ists im nirgendwo zu sein ;). In Cairns verbring ich Weihnachten und probier nebenher meine Klamotten wieder sauber zu bekommen vom roten sand…

(4) am 31.12.07 komm ich dann in Airlie Beach (Whitsunday Islands) an und steig auf nen Segelboot, wo ich Sylvester verbringen werd

(5) Sydney, irgendwann viel später mit vielen zwischenstopps… (Noooosa, Brisbane…)

((6) Hong Kong Stopover… )

Also eigentlich ist alles so ziemlich geplant, was ich an der Ostküste anschau werd ich dort entscheiden. Je nach Finanzlage und Zeit, leider ist man ja so “schnell” auch nirgends :D

War ganz schön schwer sich zu entscheiden was man nun macht und was nicht. Musste die komplette wunderschöne Westküste weglassen, dass mir von Friedel (Tante) empfohlene Coober Pedy, den Jens besuch und sonst auch ganz viel. Naja wenigstens ein Grund zum irgendwann wiederkommen, hab ja quasi nur halb Australien gesehen. Ausserdem weiss der Jensi ja jetzt wo ich wann bin und kann mich besuchen…

Ich muss mich auch offiziell bei Megan (meine Lieblingsaustralierin) bedanken die mir mein Tigerairwaysticket nach Alice mit ihrer Kreditkarte gebucht hat, weils mit deutschen kreditkarten net geht. Bis auf das kann ich Tigerairways nur empfehlen, 30€ fuer 2000km, billiger gehts fast net ;)…

Nun die zentrale frage: Was zu hölle treibt man auf ner 4000km Busfahrt?!?!?