Dez 13, 2007
Jens und Fipsy auf der Great Ocean Road
Letzte Woche Samstag sind wir also los. Morgens um kurz nach acht standen wir bei Budget um unseren Toyota getz abzuholen. Blau Metallic und fast fabrikneu. Dann schnell zurück zum Studentenwohnheim, aufräumen und fertig packen und um kurz nach 10 waren wir “on the road”.
Linksverkehr ist übrigens wie Rechtsverkehr, nur halt genau andersrum. Viel umgewöhnen muss man sich da nicht. Nur die Sache mit dem Blinker und dem Scheibenwischer nervt am Anfang, die beiden “Böppel” hierfür sind nämlich auch vertauscht. Am Anfang hab ich also ständig den Scheibenwischer angemacht, wenn ich blinken wollte. Das hat sich auch erst am dritten Tag wirklich gelegt.
Unser erster Halt nach über einer Stunde Fahrt: Torquay. Die ganze Stadt ist ein großer Surfershop. Ich glaube außer den Billabong, RipCurl, Roxy etc. Mitarbeitern wohnt da nicht wirklich jemand. Die angekündigten Fabrikverkauf Schnäppchen haben wir leider nicht gefunden, das Meiste wurde zum regulären Preis verkauft.
Unseren ersten Ozeankontakt hatten wir dann 5 km später am “Bells Beach”. Surfer ohne Ende und Wellen, dass es zum Schwimmen schon zu gefährlich war. Nach einem kurzen Sonnenbad gings dann weiter zum Leuchtturm nach Aireys Inlet und mit vielen vielen Zwischenstopps bis nach Apollo Bay. Dort verabschiedet sich die Straße erst mal für eine Weile vom Meer und es geht durch das Inand weiter. Der auf dem Weg liegende Otway Nationalpark muss hier auch erwähnt werden. Dort hab ich nämlich das erste Mal Koalas ohne Zaun und Zoo gesehen. Einfach so saßen / schliefen die dort auf den Bäumen.
Nächster Stopp am “Castle Cove”, einem wirklich traumhaften und einfach nur leeren Sandstrand. Super zum entspannen, nachdenken, sonnenbaden, Fotos schießen und Footy spielen.
Inzwischen zeigte die Uhr dann auch schon sieben und unser Etappenziel ist in greibarer Nähe: Sonnenuntergang an den Zwölf Aposteln. Nur noch 50 km entfernt. Da die Sonne (Zeitzonengrenze sei dank) erst um viertel vor neun im Meer versank, hatten wir also genug Zeit.
Die zwölf Apostel selbst sind wie der ganze folgende Abschnitt der Great Ocean Road einfach nur beeindruckend. Steilküste, starke Brandung, Rotgelbes Gestein, und Felsen die einfach nur majestätisch in der Gegend rumstehen. Ich mache euch da in den nächsten Tagen ein kleines Quicktime Panorama, dann habt ihr nen groben Eindruck von. ![]()







Hier beginnt dann aber auch eindeutig das “Mallorca Gefühl”. 80% der Reisenden sind Deutsch! Überall und ständig reden die Leute Deutsch. Ziemlich blöd, ich dachte ich bin allein in Australien ![]()
Unser Hostel für diese Nacht, direkt im nächsten Ort (Port Campbell) lag sehr schön direkt an einer Bucht mit Blick vom Bett aufs Meer. Ich hab geschlafen wie ein Stein ![]()
Für 12 Stunden unterwegs, hört sich das wenn ich es so runterschreibe ziemlich stressig an, War es aber gar nicht. Das ganze Tagesprogramm fand ja auf ca. 250 bis 300 km Strecke statt. Also alles sehr entspannt.





































